Portalegre, Verwaltungsbezirk im östlichen Alentejo, Portugal.
Portalegre ist ein Verwaltungsbezirk im östlichen Alentejo mit abwechslungsreicher Landschaft, die von flachen Ebenen bis zu den Bergen der Serra de São Mamede reicht. Das Gebiet grenzt an Spanien und umfasst fünfzehn Gemeinden, darunter die Städte Elvas, Marvão und Campo Maior, mit der Stadt Portalegre als administrativem Zentrum.
Die Region erhielt 1259 von König Alfons III. ihre erste Stadturkunde, der der Bau von Befestigungsanlagen zum Schutz des Grenzgebiets initiierte. Diese frühe königliche Unterstützung prägte die Entwicklung des Gebiets als wichtige Grenzregion zwischen Portugal und Spanien.
Die Region ist bekannt für ihre Teppichweberei, die seit Generationen in Werkstätten praktiziert wird und das Handwerk bewahrt. Besucher können sehen, wie lokale Handwerker traditionelle Muster auf Webstühlen anfertigen und die Arbeiten vor Ort kaufen.
Der Bezirk ist mit dem Auto leicht zu durchqueren und bietet Zugang zu verschiedenen Landschaften und mittelalterlichen Siedlungen. Es ist ratsam, mehrere Tage einzuplanen, um die verschiedenen Gemeinden und deren Wahrzeichen wie Burgen und Festungen angemessen zu erkunden.
Das Menhir von Meada in der Nähe der Kapelle Nossa Senhora da Alegria ist mit sieben Metern das höchste prähistorische Steinmonument der Iberischen Halbinsel. Dieses beeindruckende Bauwerk stammt aus der Jungsteinzeit und ist ein seltenes Zeugnis dieser fernen Vergangenheit, das Archäologen noch heute studieren.
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