Ilhéu Chão, Insel in Madeira, Portugal
Îlot Chão ist eine unbewohnte Insel im Atlantik, südlich von Madeira, und gehört zur Gruppe der Desertas-Inseln. Sie besteht aus felsigem Gelände mit steilen Klippen, schmalen Sandstreifen und einer kargen Vegetation, die sich dem salzigen Wind angepasst hat.
Die Desertas-Inseln, zu denen Îlot Chão gehört, waren früher ein Anlaufpunkt für Fischer aus Madeira, die dort lagerten und die umliegenden Gewässer befischten. Heute ist die Insel Naturschutzgebiet und der menschliche Zugang ist streng geregelt.
Îlot Chão gehört zum Naturschutzgebiet der Desertas-Inseln, das den seltenen Mönchsrobben eine Heimat bietet. Wer mit dem Boot vorbeifährt, kann diese Tiere manchmal auf den Felsen ruhen sehen.
Îlot Chão ist nur per Boot erreichbar, meist im Rahmen geführter Bootstouren, die von Madeira aus starten. Da es sich um ein Schutzgebiet handelt, ist das Anlanden ohne Genehmigung nicht erlaubt, aber die Umgebung lässt sich gut vom Boot aus beobachten.
Obwohl Îlot Chão winzig ist, gilt das Gewässer drum herum als eines der letzten Rückzugsgebiete der Mittelmeermönchsrobbe in Europa. Diese Tierart gilt als eine der seltensten der Welt.
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