Bragança, Verwaltungsbezirk im Nordosten Portugals.
Bragança ist ein Verwaltungsbezirk im Nordosten Portugals, der zwölf Gemeinden und viele Dörfer im Trás-os-Montes umfasst und an die spanische Grenze grenzt. Das Gebiet teilt sich in zwei geografische Zonen mit unterschiedlichen Höhenlagen und Landschaftscharakteren.
Das Gebiet war in der Antike Teil der römischen Provinz Gallaecia und diente als wichtige Handelsroute für Rohstoffe wie Gold, Eisen und Silber. Diese strategische Lage prägte die Entwicklung der Region über Jahrhunderte hinweg.
Das Mirandische ist in dieser Region beheimatet, eine Sprache mit eigenem Charakter, die besonders in der Gemeinde Miranda do Douro gesprochen wird und das kulturelle Erbe der Gegend prägt.
Die Region ist relativ isoliert und erfordert längere Reisezeiten von Lissabon oder Porto aus, daher ist Planung hilfreich. Der Zugang zu spanischen Städten wie Zamora ist direkter und kann für Reisende nützlich sein, die von dort ankommen.
Die Region unterteilt sich in Terra Fria Transmontana im Norden mit höheren Lagen und Terra Quente Transmontana im Süden. Diese zwei Zonen haben völlig unterschiedliche Höhen, Klimate und Landschaften, die das Gebiet in zwei deutlich verschiedene Welten aufteilen.
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