Ajuda, Verwaltungsbezirk im Westen von Lissabon, Portugal.
Das Viertel Ajuda liegt im Westen von Lissabon zwischen Belém und Alcântara und erstreckt sich über mehrere Hügel mit steilen Gassen und traditionellen Häusern. Die Gegend verbindet alte Wohngebäude mit wichtigen öffentlichen Einrichtungen und grünen Plätzen, die das Stadtviertel durchziehen.
Das Viertel entstand 1551 als religiöse Gemeinde und wurde nach dem Erdbeben von 1755 zum Zentrum der königlichen Umsiedlung, da die Königsfamilie dort provisorische Strukturen errichtete. Diese Zeit markierte einen Wendepunkt in der Entwicklung des Gebiets von einer reinen Pfarrgemeinde zu einem wichtigen städtischen Zentrum.
Der Bezirk pflegt durch seine Verwaltungsgebäude, lokalen Märkte und regelmäßigen Gemeindeversammlungen enge Verbindungen zum portugiesischen Erbe.
Das Viertel ist leicht mit Bussen und Straßenbahnen erreichbar und hat mehrere Verbindungen zu anderen Stadtteilen. Das flache Zentrum des Viertels ist zu Fuß erkundbar, aber die hügeligen Gegenden erfordern etwas mehr körperliche Anstrengung beim Erkunden.
Das Viertel beherbergt den Nationalen Palast und den ältesten botanischen Garten Portugals, der 1768 während des Wiederaufbaus angelegt wurde. Dieser Garten bleibt ein verstecktes Juwel, das viele Besucher übersehen, die sich auf die bekannteren Attraktionen konzentrieren.
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