Piscinas de Marés, Meerwasser-Schwimmbadkomplex in Leça da Palmeira, Portugal
Die Gezeitenpools von Leça de Palmeira sind ein Salzwasserbad an der portugiesischen Atlantikküste, bei dem Betonbecken direkt in die natürlichen Felsformationen eingebettet sind. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen, die von der Straße bis hinunter zum Wasser führen, und verfügt über unterirdische Umkleideräume.
Die Anlage wurde vom Architekten Álvaro Siza Vieira entworfen und 1966 fertiggestellt, als eines seiner frühen Werke an dieser Küste. Im Jahr 2006 wurde sie zum Nationaldenkmal Portugals erklärt.
Die Anlage von Leça de Palmeira ist heute ein Ort, an dem Menschen aller Altersgruppen im Atlantik schwimmen und die raue Küstenlandschaft aus Stein und Wasser genießen. Der Betonrahmen fügt sich so in die natürlichen Felsen ein, dass man kaum erkennen kann, wo das Bauwerk endet und der Fels beginnt.
Der Besuch lohnt sich am meisten zwischen Juni und September, wenn das Wasser wärmer ist und mehr Besucher kommen. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da die Felsen und Beckenbereiche bei Nässe rutschig sein können.
Obwohl die Anlage aus Beton besteht, wurde kein einziger natürlicher Fels entfernt oder verändert, um die Becken anzulegen. Siza Vieira entwarf alles so, dass das vorhandene Gestein den Grundriss des gesamten Komplexes bestimmte.
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