Kloster Júnias, Zisterzienserkloster Ruinen in Pitões das Júnias, Portugal
Das Mosteiro de Santa Maria das Júnias ist eine Klosterruine mit romanischer Architektur in einem abgelegenen Tal nahe der galizischen Grenze. Die Kirche bewahrt Merkmale mehrerer Bauepochen, einschließlich gotischer Fenster in der Apsis und einer ursprünglichen Küche mit erhaltener Esse.
Die Ursprünge gehen auf das 9. Jahrhundert zurück, als hier eine vorromänische Einsiedelei entstanden war. Im 13. Jahrhundert traten die Mönche dem Zisterzienserorden bei und unterstanden der Aufsicht der Abtei Oseira.
Das Kloster ist heute ein Wallfahrtsort, besonders am 15. August, wenn Menschen aus der Umgebung zusammenkommen, um gemeinsam zu beten. Die alte Kirche bleibt ein Ort, an dem lokale Traditionen lebendig bleiben und Gemeinschaft gelebt wird.
Der Zugang erfordert einen Abstieg von etwa 200 Metern in die abgelegene Schlucht, was eine gewisse körperliche Vorbereitung sinnvoll macht. Die Lage in einem entlegenen Gebirgstal bedeutet, dass Besucher genügend Zeit einplanen und die örtliche Infrastruktur begrenzt ist.
Ein Bischof, der an der Eroberung Lissabons von den Mauren im Jahr 1147 beteiligt war, erhielt seine Bischofsweihe innerhalb dieser Mauern. Die Verbindung zwischen diesem heiligen Ort und einem wichtigen militärischen Ereignis macht das Kloster zu mehr als nur einer religiösen Stätte.
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