Heiligtum von Fátima, Katholisches Pilgerzentrum in Cova da Iria, Portugal
Das Heiligtum von Fátima ist eine große religiöse Anlage in Cova da Iria, die zwei Basiliken, einen weitläufigen zentralen Platz und die Erscheinungskapelle umfasst. Die Basilika der Heiligsten Dreifaltigkeit bietet Platz für mehrere tausend Gläubige, während die ältere Basilika Unserer Lieben Frau von Fátima durch ihren neobarocken Turm weithin sichtbar bleibt.
Drei Hirtenkinder berichteten am 13. Mai 1917 erstmals, die Jungfrau Maria an dieser Stelle gesehen zu haben, was zur Errichtung der ersten Kapelle führte. Die erste Basilika wurde in den 1920er Jahren begonnen, während die größere moderne Basilika erst im 21. Jahrhundert fertiggestellt wurde.
Pilger knien häufig vor der Erscheinungskapelle und bewegen sich betend über den großen Platz, manche auf den Knien über weite Strecken. Abendliche Kerzenprozessionen ziehen sich durch das Gelände, während Gläubige aus allen Kontinenten gemeinsam Lieder singen und ihre Kerzen hochhalten.
Der gesamte Komplex ist täglich zugänglich und die Wege sind größtenteils eben und für Rollstühle geeignet. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Entfernungen zwischen den Gebäuden beträchtlich sind und viel Fußweg erfordern.
Ein Stück der Berliner Mauer steht nahe dem Eingang als Dankesgabe für das Ende des Kalten Krieges. Viele Besucher bemerken dieses Monument nicht, da es etwas abseits der Hauptwege liegt und von der religiösen Architektur überschattet wird.
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