Castle of Vilar Maior, building in Vilar Maior, Guarda District, Portugal
Die Burg von Vilar Maior ist eine mittelalterliche Festung auf einem Hügel, die über dem Tal des Flusses Cesarão thront. Die Ruine zeigt einen quadratischen Bergfried, Mauerreste mit Schießscharten und Spuren eines einstigen Tors sowie eine kreisförmige Zisterne im Inneren.
Die Burg entstand im 11. oder 12. Jahrhundert als Befestigung gegen Eindringlinge und wurde später von König Dinis durch den Bau eines Bergfrieds und die Verleihung eines Stadtprivilegs gestärkt. Im 19. Jahrhundert erlitt sie während des Peninsularkrieges schwere Beschädigungen durch Feuer und Plünderung.
Der Name des Ortes geht auf die mittelalterliche Siedlung zurück, die sich um die Burg herum entwickelte. Die engen Gassen und kleinen Plätze zeigen noch heute, wie die Menschen hier über Jahrhunderte hinweg lebten und den Raum nutzten.
Die Burg ist täglich von früh morgens bis zum Abend zugänglich und kann kostenfrei erkundet werden. Der Ort liegt in Vilar Maior in der Gemeinde Sabugal und ist zu Fuß von der Ortsmitte aus erreichbar, wobei festes Schuhwerk wegen der unebenen Flächen empfohlen wird.
In der Nähe der Burg befinden sich antike Felszeichnungen, die etwa 3500 bis 4000 Jahre alt sind und zu den ältesten Artefakten der Gegend gehören. Diese Gravuren zeigen, dass Menschen diesen Ort schon lange vor dem Bau der mittelalterlichen Festung besiedelt haben.
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