Miradouro da Graça, Aussichtspunkt im Stadtteil Graça, Lissabon, Portugal.
Der Miradouro da Graça ist ein Aussichtspunkt auf dem Hügel des Graça-Viertels, der einen weiten Blick über die Lissabonner Innenstadt bietet. Von hier aus sehen Besucher die Burg São Jorge, die Mouraria-Gegend und den Fluss Tejo in einem großen Panorama.
Der Aussichtspunkt liegt neben der Graça-Kirche, die 1271 erbaut wurde und nach dem Erdbeben von 1755 grundlegend wiederaufgebaut werden musste. Das Kirchengebäude wurde so wieder hergestellt, dass es zum Erscheinungsbild dieses historischen Viertels passt.
Der Platz ist nach der portugiesischen Dichterin Sophia de Mello Breyner Andresen benannt, die Shakespeare ins Portugiesische übersetzte. Diese Ehrung zeigt, wie lokale Künstler und Schriftsteller im Gedächtnis der Stadt präsent bleiben.
Der Ort ist mit der historischen Straßenbahn 28 oder zu Fuß vom Alfama-Viertel erreichbar, wobei beide Wege bergauf führen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Aufstieg steil ist und die Wege in der Umgebung uneben sein können.
Ein kleines Café am Aussichtspunkt bedient Besucher den ganzen Tag über und lokale Musiker treten häufig bei Sonnenuntergang auf. Diese spontane Musik schafft eine festliche Atmosphäre und zieht besonders am Abend viele Menschen an.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.