Kloster São Vicente de Fora, Kloster im Stadtteil São Vicente, Lissabon, Portugal.
Das Kloster São Vicente de Fora ist ein Gebäude mit zwei Türmen und einer weißen Fassade, die mit geschmückten Nischen und Statuen verziert ist. Im Inneren befinden sich eine Kirche, Kreuzgänge und die Grabstätten der königlichen Familie Bragança.
Ein König gründete das Kloster im 12. Jahrhundert, nachdem die Stadt von fremder Besatzung befreit worden war. Das Gebäude wurde später erneuert und verändert, wobei verschiedene architektonische Stile über die Jahrhunderte hinzugefügt wurden.
Die Kacheln an den Wänden zeigen religiöse Szenen und Alltagsmomente, die von Kunsthandwerkern über Jahrhunderte hinweg sorgfältig angebracht wurden. Sie erzählen Geschichten aus der Bibel und aus Fabeln, die Besucher beim Durchgehen der Gänge entdecken können.
Der Zugang zu den verschiedenen Räumen erfolgt durch die Kirche und die Kreuzgänge, wo man sich leicht orientieren kann. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da man viele Bereiche zu Fuß erkunden muss.
Das Gebäude besitzt noch immer ein altes Wasserspeichersystem aus dem 12. Jahrhundert, das Regenwasser sammelt. Dieses System funktioniert bis heute und zeigt, wie die Bewohner damals für ihre Wasserversorgung sorgten.
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