Igreja de Santa Engrácia, Nationales Mausoleum im Stadtteil São Vicente, Lissabon, Portugal.
Die Kirche Santa Engrácia ist eine Mauerwerk-Struktur mit achteckigem Grundriss und einer großen Kuppel, die das Innere hell durchleuchtet. Das weiße Steingebäude dominiert die Skyline von São Vicente durch seine markante Form und Höhe.
Der Bau der ursprünglichen Kirche begann 1682, wurde aber durch zahlreiche Unterbrechungen verzögert und erst Anfang des 20. Jahrhunderts abgeschlossen. Im Jahr 1916 erhielt das Gebäude eine neue Bestimmung als Nationalmuseum für verstorbene Persönlichkeiten.
Der Pantheon beherbergt Gräber von portugiesischen Persönlichkeiten, deren Namen in Stein eingemeißelt sind. Die Namen erzählen von Dichtern, Entdeckern und Musikern, die in der portugiesischen Geschichte eine Rolle spielten.
Der Zugang ist vom Hügel her möglich, wobei einige Treppen zu bewältigen sind, aber das Innere ist relativ einfach zu durchqueren. Es gibt klare Beschilderung und das Personal kann Informationen zu den wichtigsten Grabstätten geben.
Die lange Baugeschichte des Gebäudes inspirierte ein portugiesisches Sprichwort, das bis heute verwendet wird, um Projekte zu beschreiben, die sich unerwartlich in die Länge ziehen. Der Ausdruck 'obras de Santa Engrácia' ist in alltäglichen Gesprächen immer noch bekannt.
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