São Vicente, Verwaltungsbezirk im historischen Zentrum, Lissabon, Portugal.
São Vicente ist eine Freguesia im östlichen Teil des historischen Zentrums von Lissabon, die sich auf einem der Hügel der Stadt erstreckt. Die Gegend ist geprägt von engen Gassen, alten Wohnhäusern mit Azulejos-Fassaden und Aussichtspunkten mit Blick auf den Tejo.
Das Viertel entwickelte sich rund um das Kloster São Vicente de Fora, das im 12. Jahrhundert gegründet und später im 17. Jahrhundert neu errichtet wurde. Nach den Verwaltungsreformen von 2012 wurden mehrere frühere Kirchspiele zu der heutigen Freguesia zusammengelegt.
São Vicente liegt rund um die gleichnamige Klosterkirche, die noch heute ein Bezugspunkt im Alltag des Viertels ist. Die Treppen und Gassen rings um das Gebäude sind Treffpunkte für Anwohner, besonders an Abenden und Wochenenden.
São Vicente erkundet man am besten zu Fuß, obwohl die Steigungen und das Kopfsteinpflaster etwas Trittsicherheit erfordern. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, und wer Treppen meiden möchte, sollte sich vorher über die Topografie informieren.
Das Kloster São Vicente de Fora beherbergt die Grablege der Könige aus dem Haus Braganza, der letzten portugiesischen Königsdynastie, die erst 1910 endete. Wer die Terrasse des Klosters besteigt, hat einen der besten Ausblicke auf die Dächer von Alfama.
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