Igreja do Menino Deus, Barockkirche in Santa Maria Maior, Lissabon, Portugal.
Die Igreja do Menino Deus ist eine Barockkirche mit einer zweistöckigen Steinfassade, deren Obergeschoss drei leere Nischen aufweist. Die Fassade zeigt Säulen mit zusammengesetzter Ordnung, die ein formales und symmetrisches Design unterstreichen.
König João V. und Königin Mariana de Áustria beauftragten 1711 die Errichtung dieser Kirche. Das Gebäude überstand das Erdbeben von 1755, wurde aber 1807 und 1847 von Bränden heimgesucht.
Die Kapellen im Inneren zeigen vergoldete Schnitzereien und Werke von portugiesischen Künstlern wie André Gonçalves und Francisco Vieira Lusitano. Die Dekoration spiegelt die künstlerischen Vorlieben der Zeit wider und schafft einen reich ausgestatteten Raum für Gläubige.
Die Kirche befindet sich in der Calçada do Menino de Deus 27 im Zentrum Lissabons und liegt in der Nähe mehrerer Wahrzeichen des Viertels Santa Maria Maior. Der Ort ist zu Fuß leicht erreichbar, und das Viertel selbst bietet mehrere andere historische Orte zum Erkunden.
Die Deckenkomposition zeigt die Apoteose des heiligen Franziskus in einem zentralisierten Plan, der als Rechteck mit abgeschnittenen Winkeln gestaltet ist und ein unregelmäßiges Achteck bildet. Dieses ungewöhnliche geometrische Design ist eine seltene architektonische Besonderheit, die die künstlerische Gesamtkomposition bestimmt.
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