Igreja de Santa Luzia, Katholische Kirche in Santa Maria Maior, Lissabon, Portugal.
Igreja de São Brás e de Santa Luzia ist ein Kirchengebäude im Distrikt Santa Maria Maior in Lissabon mit lateinischem Grundriss und einem einzigen Schiff. Im Inneren sind mehrere religiöse Statuen verteilt, und ein angrenzender Aussichtspunkt bietet Blicke auf das Viertel Alfama und den Fluss Tejo.
Das Gebäude wurde ursprünglich dem Heiligen Blasius gewidmet und entstand nach der Eroberung Lissabons durch Ritterorden, die die Stadt während der Reconquista kontrollierten. Diese Gründungsphase prägte die sakrale Architektur des Viertels und ihre Verbindung zu militärischen Institutionen.
Die Kirche beherbergt den Sitz der Portugiesischen Ritterversammlung des Souveränen Malteserordens und setzt damit eine lange Verbindung zu dieser Organisation fort.
Die Kirche befindet sich am Largo de Santa Luzia und ist leicht zu Fuß über die engen Straßen von Alfama erreichbar. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Viertel bergig ist und die Zufahrtswege steil sein können.
Das Gebäude überstand das Erdbeben von 1755 mit nur minimalen Schäden, während viele andere Strukturen in Lissabon zerstört wurden. Im Inneren sind zehn gekennzeichnete Gräber bedeutender Persönlichkeiten, darunter der Großprior Dom João de Sousa, erhalten geblieben.
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