Fajã dos Vimes
Fajã dos Vimes ist ein geschütztes Gebiet auf der Insel São Jorge auf den Azoren, bestehend aus einem flachen Landstück am Fuße hoher Klippen, die steil ins Meer abfallen. Das Gelände ist von grünem Bewuchs geprägt, mit schlängelnden Wegen, die zwischen verstreut liegenden Häusern hindurchführen und Aussichten auf das Meer und die Küste bieten.
Die Fajã wurde über Generationen hinweg von lokalen Gemeinschaften für Landwirtschaft und Fischerei genutzt, wobei die Menschen ihre Häuser am Fuße der Klippen errichteten. Ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1757 verursachte große Zerstörung, aber die Bewohner wiederaufgebaut und hielten ihre Gemeinschaft zusammen.
Die Weberei ist eine Tradition, die in Fajã dos Vimes seit Generationen weitergegeben wird. Besucher können Einheimische beobachten, die an handgesteuerten Webstühlen arbeiten und dabei Textilien mit aufwendigen Mustern herstellen, die das alltägliche Leben und die handwerklichen Fähigkeiten der Gemeinde prägen.
Der Zugang ist manchmal anspruchsvoll, besonders bei schlechtem Wetter, da die Wege rutschig und das Gelände steil sein können; es ist ratsam, gutes Schuhwerk zu tragen. Die beste Zeit zum Besuch ist bei trockenem Wetter, und es ist hilfreich, die lokalen Bedingungen zu prüfen, bevor man den Ort erkundet.
Der Ort ist bekannt für den Anbau von Kaffee in einer Mikroklimazone, die wärmer und geschützter ist als die umgebende Region. Dieser lokal angebaute Kaffee wird nur für den eigenen Gebrauch der Gemeinde hergestellt und nie exportiert, was ihn zu einem verborgenen Schatz macht, den nur wenige Besucher entdecken.
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