Forte do Alto do Duque, Militärfestung in Belém, Portugal
Das Forte do Alto do Duque ist ein Militärfort in Belém auf einer Höhe von etwa 75 Metern und befindet sich am südwestlichen Rand des Monsanto-Waldes. Die Anlage hat eine fünfeckige Form mit einem Graben und wurde als Teil des Verteidigungssystems der Hauptstadt erbaut.
Das Fort wurde zwischen 1875 und 1890 erbaut und war Teil einer Defensivlinie, die den Tejo vor möglichen Seeinvasionen schützen sollte. Es spielte eine Rolle im Verteidigungssystem der Hauptstadt während dieser Zeit.
Das Fort liegt am Rande des Monsanto-Waldes und ist ein sichtbares Zeichen der militärischen Geschichte Lissabons. Die fünfeckige Form und die robuste Steinarchitektur sind Teil des kulturellen Erbes, das die Stadt bis heute prägt.
Das Fort dient heute als Hauptquartier der Kriminalpolizei Lissabons und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Besucher können die Außenseite vom Rand des Waldes aus sehen, aber ein Betreten des Geländes ist nicht möglich.
Im Jahr 1901 wurde vom Fort aus eine der ersten drahtlosen Übertragungen Portugals durchgeführt, wobei eine Nachricht über den Tejo zum Fort Trafaria gesendet wurde. Dies war ein wichtiger Moment in der Geschichte der Funkübertragungstechnologie des Landes.
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