Belém, Historischer Bezirk im Westen von Lissabon, Portugal
Belém ist eine Gegend im Westen Lissabons, die sich entlang des nördlichen Ufers der Tejo-Mündung erstreckt und mit vielen Denkmälern sowie Museen geprägt ist. Die Nähe zum Fluss und zum Atlantik machte diesen Ort zu einem bedeutenden Zentrum für maritime Aktivitäten und Kulturinstitutionen.
Die Gegend wurde im 15. Jahrhundert zum Abfahrtshafen für portugiesische Entdeckungsfahrten, was zur Gründung des Jerónimos-Klosters im Jahr 1499 führte. Diese maritime Tradition prägte die Entwicklung und machte den Ort zu einem Symbol Portugals weltweiter Expansion.
Der Name Belém bezieht sich auf Bethlehem und erinnert an die spirituelle Bedeutung, die dieser Stadtteil während der Entdeckungszeit hatte. Die Gegend bewahrt diese Verbindung durch ihre religiöse Architektur und die Art, wie Besucher hier Orte der Andacht und Geschichte erkunden.
Sie können Belém vom Zentrum Lissabons mit der Straßenbahn E15 erreichen, die etwa 15 Minuten benötigt. Viele Besucher erkunden den Stadtteil am besten zu Fuß, da die Hauptattraktionen relativ nah beieinander liegen und die Wege angenehm sind.
Die Pastel de Belém Bäckerei stellt ihre berühmten Puddingtörtchen nach einem ursprünglichen Rezept her, das noch von den Mönchen des Jerónimos-Klosters stammt. Dieses handwerklich gefertigte Gebäck ist seit Jahrhunderten ein Teil der Identität dieses Ortes.
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