Hieronymuskloster und Turm von Belém in Lissabon, Religiöses Monument und mittelalterliche Festung im Stadtteil Belém, Lissabon, Portugal.
Das Kloster der Hieronymus und der Turm von Belém sind zwei verbundene Gebäude in der Nähe des Tejo-Flusses, die aus der Manuelin-Epoche stammen. Die Architektur zeigt steinerne Verzierungen mit Motiven aus dem Meer und der Natur, während der Turm als eigenständiges Wachhaus mit mehreren Stockwerken fungiert.
König Manuel I. gab den Auftrag für beide Gebäude um 1501, um Portugals erfolgreiche Handelsrouten und Entdeckungen zu verewigen. Der Turm wurde später als Festung ausgebaut, während das Kloster über Jahrhunderte hinweg als religiöses Zentrum diente.
Das Kloster war ein wichtiger Ort für religiöse Zeremonien und diente auch als Empfangsort für hochrangige Besucher während der Expansion Portugals. Diese Doppelfunktion zeigt sich in der Art, wie die Räume gestaltet sind und wie sie heute von Besuchern genutzt werden.
Der Komplex liegt direkt am Wasser und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit klaren Wegen zwischen beiden Gebäuden. Besucher sollten mit unebenen Pflastersteinen rechnen und gutes Schuhwerk tragen, besonders wenn sie den Turm erklimmen möchten.
Auf dem Turm befindet sich eine Steinskulptur eines Nashorns, die an das erste in Europa angekommene Nashorn im 16. Jahrhundert erinnert. Dieses unerwartete Tier in der Steinfassade erzählt eine Geschichte über Portugals globale Verbindungen und Handelskontakte.
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