Fontainhas, Stadtviertel in Porto, Portugal
Fontainhas ist ein altes Viertel in Porto, das an einem Steilhang liegt, der zum Douro hin abfällt, unweit der Ponte do Infante. Die Gassen sind schmal und gepflastert, die Häuser klein und dicht an dicht gebaut, viele mit gefliesten oder bemalten Fassaden.
Das Viertel entwickelte sich über Generationen als Arbeitergebiet am Rande der Altstadt von Porto, geprägt von der Nähe zur Eisenbahn und zum Fluss. Im Jahr 2000 führte ein Erdrutsch dazu, dass etwa 50 Familien umgesiedelt werden mussten, was Teile des Viertels in einem beschädigten Zustand hinterließ.
Die Fontainhas sind für die Bewohner des Viertels von großer Bedeutung, besonders in der Nacht von São João, wenn Menschen durch die Gassen ziehen, Feuer entzünden und Musik hören. Die Feira da Vandoma, ein Flohmarkt, der samstags entlang der Alameda das Fontainhas stattfand, war jahrzehntelang ein Treffpunkt für Tausch und Begegnung.
Das Viertel lässt sich am besten zu Fuß erkunden, aber die steilen und unebenen Kopfsteinpflastergassen erfordern festes Schuhwerk. Autos haben hier kaum Platz, und das Angebot beschränkt sich auf kleine Läden und Cafés.
Einige Häuser in Fontainhas werden zu einer monatlichen Miete von weniger als 20 Euro vermietet, was erklärt, warum Familien seit Generationen dort wohnen, obwohl viele Gebäude in schlechtem Zustand sind. Die Stadt entfernte nach dem Erdrutsch im Jahr 2000 die Dächer einiger Häuser, ohne die Eigentümer vorher zu informieren, was zu anhaltenden Konflikten über den Zustand der verlassenen Gebäude führte.
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