Strand von Nazaré, Atlantikstrand in Nazaré, Portugal.
Praia da Nazaré ist ein halbmondförmiger Sandstrand an der Atlantikküste Portugals, eingebettet zwischen hohen Klippen, die steil zum Wasser abfallen. Der helle Sand erstreckt sich entlang der Bucht, während bunte Sonnenschirme und Strandhütten die Küstenlinie säumen.
Der Überlieferung nach brachte ein Mönch im 4. Jahrhundert eine Holzstatue der Jungfrau Maria aus Nazareth auf die Klippen über dem Strand, was dem Ort seinen Namen gab. Das Fischerdorf entwickelte sich später zu einem der wichtigsten Fischereizentren der portugiesischen Küste.
Die Fischerinnen von Nazaré tragen traditionell sieben übereinanderliegende Röcke und sind am Strand noch heute zu sehen. Die alte Fangtechnik Arte Xávega, bei der Netze vom Ufer aus ins Meer gezogen werden, wird samstags am Strand vorgeführt.
Ein Standseilbahn verbindet den Strand mit dem Ortsteil Sítio oben auf den Klippen und bietet eine schnelle Verbindung zwischen beiden Ebenen. Der Strand ist windig und das Wasser bleibt das ganze Jahr über kalt, weshalb Schwimmen vor allem im Sommer empfehlenswert ist.
Unter dem Strand verläuft einer der tiefsten Unterwassercanyons der Welt, der so genannte Nazaré-Canyon, der das Meer vor der Küste extrem unruhig machen kann. Im Winter zieht dieser Canyon Wellen an, die zu den größten der Welt gehören und Surfer aus aller Welt anlocken.
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