Tomb of Inês de Castro, Königliche Grabmäler im Kloster von Alcobaça, Portugal
Das Grabmal von Inês de Castro ist eines von zwei königlichen Gräbern aus Kalkstein im Querhaus des Klosters von Alcobaça, geschmückt mit religiösen und heraldischen Motiven. Beide Grabmäler stehen einander gegenüber und bilden ein Paar gotischer Steinarbeiten aus dem 14. Jahrhundert.
Pedro I. ließ die beiden Grabmäler zwischen 1358 und 1367 errichten, nachdem er Inês de Castro nach ihrer Ermordung zur Königin gekrönt hatte. Die gotischen Monumente entstanden als Ausdruck seiner Liebe und Trauer nach ihrem gewaltsamen Tod.
Die Gräber zeigen die Geschichte von Pedro und Inês durch Steinmetzarbeiten, die vom Leben Christi bis zur Darstellung ihres Schicksals reichen. Besucher können die Spuren einer mittelalterlichen Liebesgeschichte erkennen, die nach dem Tod der Geliebten zur Legende wurde.
Die beiden Grabmäler befinden sich im Querhaus der Klosterkirche und sind während der regulären Öffnungszeiten des Klosters zugänglich. Führungen helfen, die Details der Steinmetzarbeiten und die symbolische Anordnung der Monumente zu verstehen.
Die Gräber wurden so aufgestellt, dass sich die beiden am Tag der Auferstehung in die Augen sehen können. König Pedro befahl diese Anordnung, um seine Liebe über den Tod hinaus auszudrücken.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.