Castle of Alcobaça, Mittelalterliche Festung in Alcobaça, Portugal
Die Burg von Alcobaça ist eine Festungsruine auf einem 70 Meter hohen Hügel, die sieben quadratische Türme und den Torre dos Sete Sobrados aufweist, einen maurischen Wachturm mit Blick auf den Fluss Baça. Die Überreste sitzen erhöht über der Stadt und bieten von ihrer Höhe aus Ausblicke auf die Umgebung.
König Afonso Henriques ließ die Burg 1147 auf den Resten einer Befestigung aus dem 6. Jahrhundert bauen, um die Region Lissabon während der portugiesischen Rückeroberung zu verteidigen. Die Anlage entstand in einer Zeit intensiver Kämpfe gegen maurische Macht in der Gegend.
Die Burg war Teil von Alcobaças mittelalterlichem Verteidigungssystem und zeigt, wie Militärarchitektur die Stadt schützte. Sie steht in enger Beziehung zum benachbarten Kloster und prägt bis heute das Bild der Ortschaft.
Das Schloss ist über die Rua do Castelo in Alcobaça erreichbar und dient als Orientierungspunkt über der Stadt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Ruinen auf einem Hügel liegen und der Weg zu den Überresten steil sein kann.
Die Anlage erfüllte im Lauf der Jahrhunderte verschiedene Funktionen, indem sie von einer Militärfestung zu einem Zufluchtsort für Mönche und Einwohner wurde und später auch als Gefängnis diente. Diese vielfältige Nutzungsgeschichte spiegelt wider, wie sich die Bedürfnisse der Region im Laufe der Zeit veränderten.
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