Abadia de Alcobaça, Zisterzienserkloster in Alcobaça, Portugal
Die Abadia de Alcobaça ist ein Zisterzienserkloster in Alcobaça, Portugal, mit einer Kirche im lateinischen Kreuzgrundriss, drei Schiffen und hohen Steingewölben. Das Tageslicht fällt durch große Fenster in den Innenraum und betont die schlichte, ornamentarme Architektur, die für diesen Orden typisch ist.
König Alfons I. ließ das Kloster im 12. Jahrhundert nach einem militärischen Sieg als Dank an den Zisterzienserorden errichten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrfach umgebaut, und Elemente der Gotik sowie des Manuelinstils wurden dabei hinzugefügt.
Das Kloster beherbergt die Grabmäler von König Peter I. und Inês de Castro, die mit gotischen Reliefs verziert sind und Szenen aus ihrem Leben zeigen. Wer durch die Kirche geht, erkennt, wie tief diese Geschichte im kollektiven Gedächtnis Portugals verwurzelt ist.
Das Kloster liegt im Stadtzentrum von Alcobaça und ist gut zu Fuß erreichbar. Für einen vollständigen Besuch, der Kirche, Kreuzgang und alle Nebenräume umfasst, sollte man sich ausreichend Zeit einplanen.
Durch die Klosterküche fließt ein Kanal, der vom Fluss Alcoa abgezweigt wurde und frisches Wasser sowie lebende Fische direkt in den Raum brachte. Diese Wasserleitung ist noch heute sichtbar und zeigt, wie praktisch und durchdacht das Alltagsleben im Kloster einst organisiert war.
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