Arcos do Jardim, Aquädukt aus dem 16. Jahrhundert im Stadtteil Sé Nova, Coimbra, Portugal
Das Aqueduto de São Sebastião ist eine Steinbogenstruktur, die sich über eine Strecke erstreckt und etwa zwanzig Bögen aufweist, die die Hügel der Stadt miteinander verbinden. Die Konstruktion ruht auf massiven Pfeilern und zeigt das handwerkliche Geschick der Renaissance-Baumeister.
Das Bauwerk entstand in der Mitte des 16. Jahrhunderts unter der Herrschaft eines Königs, der Italien-Gebundene Architekten an das Projekt holte. Es sollte eine ältere Wasserleitung ersetzen, die nicht mehr ausreichend war.
Der Bogen auf der Südseite zeigt eine Steinskulptur des heiligen Sebastian, benannt nach dem König, der den Bau in Auftrag gab. Diese Figur ist Teil einer religiösen Bildsprache, die im 16. Jahrhundert üblich war.
Das Bauwerk lässt sich am besten aus verschiedenen Winkeln betrachten, wenn man entlang der Umgebung spaziert und die Perspektiven wechselt. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da die Gegend hügelig ist und mehrere Wege vorhanden sind, um die gesamte Länge zu erkunden.
Wenige wissen, dass das Bauwerk eine verborgene Wasserkammer unter seinen Bögen enthält, die früher als Verteilungspunkt diente. Dieses unterirdische System ermöglichte es den Bewohnern, Wasser an verschiedene Stellen der Stadt zu leiten.
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