Peleliu, Pazifische Archipelinsel in Palau.
Peleliu ist eine Insel im südwestlichen Teil Palaus, die sich über eine Fläche von rund 13 Quadratkilometern erstreckt und von Korallenriffen umgeben ist. Die Landschaft zeigt sandige Küstenabschnitte, steile Kalksteinfelsen im Inneren und dichte Vegetation, die bis an die Strände heranreicht.
Die Insel wurde im September 1944 Schauplatz einer der heftigsten Schlachten im Pazifik, bei der amerikanische und japanische Truppen über zweieinhalb Monate kämpften. Nach Kriegsende fiel Peleliu unter amerikanische Verwaltung und wurde später Teil der unabhängigen Republik Palau.
Der Name Peleliu entstammt der lokalen Palauan-Sprache und bezeichnet ein Verwaltungsgebiet, das sich über mehrere kleine Siedlungen verteilt. Die Bewohner pflegen traditionelle Fischereipraktiken und nutzen die flachen Lagunen für den Fang mit Netzen und Reusen.
Besucher erreichen die Insel mit dem Boot von Koror aus, wobei die Überfahrt je nach Wetterlage zwischen 45 Minuten und einer Stunde dauert. Unterkünfte bestehen hauptsächlich aus kleinen Pensionen mit einfachen Annehmlichkeiten, die rechtzeitige Reservierung erfordern.
Unter der Meeresoberfläche rund um die Insel liegen Dutzende versunkene Flugzeuge und Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg, die heute von Korallen bewachsen sind und Taucher anziehen. An einigen Stränden findet man noch kleine Metallteile und verrostete Munitionsreste, die an die Kämpfe erinnern.
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