Palau, Inselstaat im Pazifik in Westmikronesien
Palau umfasst rund 340 Inseln im westlichen Pazifik mit Kalksteinfelsen, Dschungel, Meereslagunen und Korallenriffen. Die Topografie reicht von vulkanischen Gipfeln über Mangrovenwälder bis zu mehr als 70 geschützten Meeresgebieten zwischen den Inselgruppen.
Menschen siedelten hier ab etwa 3000 vor Christus, bevor spanische, deutsche, japanische und amerikanische Mächte abwechselnd das Gebiet kontrollierten. Das Land wurde 1994 unabhängig und unterzeichnete im selben Jahr ein Assoziierungsabkommen mit den Vereinigten Staaten.
Die Familien geben Titel, Land und Rechte über die weibliche Linie weiter, sodass Töchter und Schwestern zentrale Rollen übernehmen. Frauen entscheiden über Besitz und Clanzugehörigkeit, während Männer traditionell für Verteidigung und Diplomatie zuständig waren.
Der US-Dollar gilt als Währung, während Tourismus, Fischerei und Landwirtschaft die Wirtschaft prägen. Der internationale Flughafen bei Airai verbindet mit mehreren pazifischen Drehkreuzen, und die meisten Besucher erhalten ein Einreisevisum bei Ankunft.
Die Regierung schuf 2009 ein Schutzgebiet von rund 600.000 Quadratkilometern und verbot dort jegliche kommerzielle Fischerei. Diese Zone war weltweit die erste staatliche Schutzmaßnahme speziell für Haie in internationalen Gewässern.
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