Airai, Küstenhauptstadt des Bundesstaates auf der Insel Babeldaob, Palau.
Airai ist ein Staat im südlichen Teil der Insel Babeldaob in Palau, geprägt von Flüssen, Mangrovensümpfen und Kalksteininseln. Mehrere kleine Siedlungen verteilen sich über die Landschaft und bilden jeweils Mittelpunkte für die örtlichen Gemeinschaften.
Die Region entstand aus traditionellen Dörfern, die rund um Steinplattformen errichtet wurden und noch heute als Familiengrabstätten und Ahnenorte genutzt werden. Diese Grundlage prägte die Struktur der Gemeinschaften und bleibt ein zentrales Element der lokalen Identität.
Die Menschen in Airai sprechen Palauisch und pflegen enge Bindungen an das Meer durch traditionelle Fischereipraktiken, die innerhalb der Familien weitergegeben werden. Am Wasser lässt sich beobachten, wie der Alltag stark von diesen Kenntnissen geprägt ist.
Der internationale Flughafen liegt an der Südküste und ist das wichtigste Eingangstor für Reisende nach Palau. Von dort aus lässt sich das übrige Palau gut erreichen, da Straßen und Brücken inzwischen die Inseln verbinden.
Airai beherbergt einige der ältesten erhaltenen Bai, traditionelle Männerversammlungshäuser aus Holz, die mit farbenfrohen Schnitzereien und Gemälden verziert sind, welche Geschichten aus dem lokalen Leben erzählen. Diese Gebäude wurden nicht für Touristen, sondern für die tatsächliche Nutzung durch die Gemeinschaft errichtet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.