Koror, Handelszentrum im Staat Koror, Palau
Koror ist die größte Stadt Palaus auf der Insel Oreor und erstreckt sich entlang der Westseite mit niedrigen Gebäuden und Geschäften entlang einer Hauptstraße, die sich durch Wohngebiete windet. An der Küste befinden sich kleine Häfen und Anlegestellen mit Fischerbooten neben Ausflugsbooten.
Japanische Siedler entwickelten hier in den 1920er und 30er Jahren eine größere Stadt mit Verwaltungsbüros und Infrastruktur. Während des Zweiten Weltkriegs zerstörten Bombenangriffe einen Großteil der Siedlung, doch sie wurde danach wieder aufgebaut und erweitert.
An Wochenenden versammeln sich Familien in kleinen Nachbarschaftsläden und Straßenmärkten, um Neuigkeiten auszutauschen und frische Produkte zu kaufen. Ältere Männer sitzen oft auf den Veranden traditioneller Versammlungshäuser, erzählen Geschichten oder diskutieren über Wettermuster.
Viele Geschäfte und Büros schließen gegen Mittag für eine längere Pause und öffnen später am Nachmittag wieder. Die Hauptstraße lässt sich gut zu Fuß bewältigen, obwohl die Entfernungen zwischen einzelnen Punkten länger erscheinen können als erwartet.
Unter der Hauptstraße liegen Überreste eines japanischen Tunnelsystems, das einst als Luftschutzbunker diente. Heute wachsen Bäume und Gestrüpp über die meisten Eingänge, wobei nur wenige noch sichtbar oder zugänglich sind.
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