Koror, Pazifikinsel in Palau.
Koror Island ist ein Eiland im Pazifik, das sich über etwa 8 Quadratkilometer erstreckt und an seiner höchsten Stelle etwa 140 Meter über dem Meeresspiegel ansteigt. Die Insel bildet das wirtschaftliche und administrative Zentrum der Nation und beherbergt den Hafen von Ngemelachel, wo regionale Schiffe ankommen und ablegen.
Die Insel entstand als Siedlung, wurde aber während des Zweiten Weltkriegs stark zerstört und danach wieder aufgebaut. Nach dem Krieg entwickelte sie sich zur wirtschaftlichen Hauptstadt von Palau und prägte die weitere Geschichte der Region.
Koror spielt eine zentrale Rolle in den mündlichen Traditionen Palaus und wird dort als einer der Nachkommen von Milad betrachtet. Diese mythologische Verbindung prägt bis heute, wie die Menschen die Insel wahrnehmen und welchen Platz sie in der regionalen Identität einnimmt.
Drei Viertel der Bevölkerung von Palau lebt auf dieser Insel, daher finden Sie dort alle wichtigen Geschäfte und Einrichtungen. Die beste Zeit zum Besuchen ist während der Trockenzeit, und es ist hilfreich, sich auf wechselhafte Bedingungen vorzubereiten und die lokalen Wettermuster zu beachten.
Eine Hängebrücke verbindet die Insel mit Babelthuap, die 1996 zusammengebrochen war und seither neu aufgebaut wurde. Diese Brücke ist für Einheimische und Besucher gleichermaßen ein wichtiges Übergangswerk zwischen den beiden größeren Landmassen der Region.
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