Schäßburg, Mittelalterliche Zitadelle im Kreis Mureș, Rumänien
Sighișoara ist eine Stadt im Kreis Mureș in Rumänien, deren oberer Teil von Wehrmauern umschlossen wird. Die untere Stadt erstreckt sich entlang des Flusses und verbindet Wohnviertel mit Märkten und Werkstätten.
Sächsische Siedler ließen sich ab dem 12. Jahrhundert hier nieder und erhielten 1367 das Stadtrecht von ungarischen Herrschern. Später wurden die Befestigungen mehrfach erweitert, um Überfälle abzuwehren.
Der alte Name deutet auf sächsische Wurzeln hin, während der rumänische Name direkt aus dem Ungarischen stammt. Bewohner der Oberstadt und der unteren Viertel pflegen unterschiedliche Traditionen, wobei religiöse Feste beide Teile zusammenbringen.
Der Bahnhof liegt etwas außerhalb des Zentrums und ein kurzer Fußweg führt zum Fluss hinauf. Die Oberstadt erreicht man über eine überdachte Holztreppe, die steile Gasse hinauf.
Die hölzerne Schultreppe aus dem 17. Jahrhundert führt durch einen Tunnel nach oben und wurde ursprünglich gebaut, um Kinder vor Wetter und Gefahren zu schützen. Auf dem Weg befinden sich über 170 Stufen, die heute von Besuchern und Einheimischen gleichermaßen genutzt werden.
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