Timișoara, Kreisstadt im Kreis Timiș, Rumänien.
Timișoara ist eine Großstadt in der Grafschaft Timiș im Westen Rumäniens und liegt entlang des Bega-Kanals, der das Stadtbild mit seinen Ufern und Brücken prägt. Breite Boulevards führen zu weitläufigen Plätzen, die von Gebäuden mit Fassaden aus dem 18. bis frühen 20. Jahrhundert umgeben sind.
Ein römisches Kastell stand an dieser Stelle, bevor osmanische Truppen die Siedlung von 1552 bis 1716 kontrollierten. Nach dem Übergang unter habsburgische Herrschaft wurde die Stadt zu einem militärischen und wirtschaftlichen Zentrum in der Region ausgebaut.
Das lokale Theater- und Opernhaus zeigt regelmäßig Vorstellungen in mehreren Sprachen und spiegelt die wechselnde Geschichte der Region wider. Auf den Hauptplätzen versammeln sich Bewohner zum Kaffee und zum Spazieren, besonders am frühen Abend und am Wochenende, wenn die Außenterrassen belebt sind.
Der internationale Flughafen bietet Verbindungen zu mehreren europäischen Hauptstädten, und innerhalb der Stadt verkehren Straßenbahnen, Busse und Oberleitungsbusse auf zahlreichen Linien. Viele Straßen im Zentrum sind für Fußgänger ausgelegt, was das Erkunden zu Fuß erleichtert.
Die Stadt führte 1884 als erste in Europa die elektrische Straßenbeleuchtung ein und demonstrierte damit eine frühe Begeisterung für technische Neuerungen. Diese Pioniertat brachte ihr den Beinamen „Klein-Wien
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