Kimpolung, Stadt im Kreis Suceava, Rumänien
Câmpulung Moldovenesc ist eine Stadt im Norden Rumäniens in der Gemeinde Suceava, die am mittleren Lauf des Flusses Moldova liegt und von Bergen und ausgedehnten Wäldern umgeben ist. Das Stadtbild prägen enge Gassen, alte Holzhäuser mit verblassten Wänden, Feldsteinkirchen und traditionelle Läden, die zusammen eine ruhige Siedlung mit historischem Charakter bilden.
Die Stadt wurde erstmals am 14. April 1411 unter der Herrschaft von Alexandru cel Bun erwähnt, als ein nahegelegenes Kloster das Dorf Vama unterhalb der Stadt erhielt. Im 16. Jahrhundert besuchten mehrere moldauische Fürsten wie Petru Rareș und Alexandru Lăpușneanu den Ort, und 1717 hinterließ Mihai Vodă Racoviță nach einem Sieg über österreichische Truppen ein Denkmal namens Pole of the Voivode.
Der Ort trägt seinen Namen nach einer alten Legende über einen Helden namens Hălăuceanu, der einer Sage zufolge ein Ungeheuer besiegte und daraufhin dieses Gebiet besiedelte. Die Menschen hier bewahren bis heute traditionelle Handwerkstechniken, Volksfeste und religiöse Bräuche, die das Leben im Rhythmus der Jahreszeiten prägen.
Das Gelände ist leicht zu Fuß erkundbar mit gepflasterten Gassen, die zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, Museen und Denkmälern führen. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September, wenn das Wetter mild ist und die Berglandschaft zum Wandern einlädt.
Die Stadt beherbergt über 5000 geschnitzte Holzlöffel in einer Sammlung, die die Handwerksfähigkeit lokaler Artisanen über Generationen hinweg zeigt. In der Nähe liegt auch der Slătioara-Wald, einer der ältesten gemischten Wälder der Region mit Fichten und Buchen, wo die Zeit verlangsamt zu sein scheint.
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