Peștera Urșilor, Schauhöhle in Pietroasa, Rumänien.
Die Bärenhöhle ist eine Schauhöhle in Pietroasa im Nordwesten Rumäniens, die durch Kalksteinformationen und mehrere miteinander verbundene Galerien gekennzeichnet ist. Besucher folgen einem markierten Rundgang durch erleuchtete Hallen, in denen Tropfsteine von den Decken hängen und sich am Boden erheben.
Arbeiter stießen während Steinbrucharbeiten auf den Eingang und legten Kammern frei, die Tausende von Jahren verschlossen waren. Die Funde zogen schnell Geologen und Paläontologen an, die das Gelände untersuchten und es später für Besucher erschlossen.
Die Bezeichnung verweist auf die zahlreichen Bärenknochen, die Besucher entlang der beleuchteten Wege in eigens angelegten Vitrinen betrachten können. Einheimische betrachten den Ort als Teil des geologischen Erbes der Karpaten und ein Zeugnis vergangener Eiszeiten.
Warme Kleidung empfiehlt sich auch im Sommer, da die Temperatur unter der Erde deutlich niedriger liegt als draußen. Der befestigte Weg durch die Höhle ist beleuchtet, kann jedoch an manchen Stellen feucht und rutschig sein.
In einer der hinteren Kammern wurden Abdrücke von Bärentatzen im weichen Lehm konserviert, die zeigen, wo die Tiere einst entlangliefen. Diese Spuren sind mehrere zehntausend Jahre alt und geben Einblick in das Verhalten der längst ausgestorbenen Art.
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