Cantacuzino Palast, Palast an der Victoriei-Straße in Bukarest, Rumänien
Der Cantacuzino-Palast ist ein Palastgebäude in Beaux-Arts-Architektur mit aufwändigen Steinmetzarbeiten, zwei steinernen Löwen am Eingang und schmiedeeisernen Toren. Der Bau zeigt typische Merkmale dieser französisch geprägten Architektur mit detaillierter Verzierung an der Fassade.
Der Palast wurde zwischen 1901 und 1903 für Premierminister Gheorghe Cantacuzino erbaut und diente später als Sitz des Ministerrates während des Zweiten Weltkriegs. Diese Funktion als wichtige politische Institution geprägt die Geschichte des Gebäudes in dieser Zeit.
Das Gebäude beherbergt das George Enescu Nationalmuseum und zeigt die Welt des Komponisten durch Manuskripte, Fotografien und persönliche Gegenstände. Besucher können hier nachvollziehen, wie dieser wichtige Künstler gelebt und gearbeitet hat.
Das Gebäude beherbergt drei Ausstellungshallen zum Thema rumänische Musikgeschichte und bietet Führungen in mehreren Sprachen während der ganzen Woche an. Besucher sollten sich vor ihrem Besuch über aktuelle Öffnungszeiten informieren, um Zeit für die verschiedenen Ausstellungsbereiche zu planen.
Das Gebäude war Schauplatz der Unterzeichnung des Vertrags von Bukarest 1913, der den Zweiten Balkankrieg zwischen Rumänien und Bulgarien beendete. Dieses diplomatische Ereignis machte den Ort zu einem wichtigen Ort der regionalen Friedensgeschichte.
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