Castra Potaissa, Römische Militärfestung in Turda, Rumänien
Das Castra Potaissa ist eine römische Militärfestung in Turda aus Stein, die mehrere hundert Jahre lang als Stützpunkt diente. Das Gelände enthält die Überreste von Mauern, Toren und verschiedenen Militärgebäuden, die Archäologen teilweise freigelegt haben.
Römische Legionäre gründeten diesen Militärstützpunkt im späten 2. Jahrhundert, um die neu eroberten Gebiete im heutigen Rumänien zu kontrollieren. Die Festung war Teil eines größeren Netzwerkes von Befestigungen, das die kaiserlichen Grenzen schützte.
Der Ort zeigt die Überreste einer gut geplanten römischen Militäranlage mit sichtbaren Fundamenten von Wohngebäuden und Werkstätten. Die Soldaten, die hier stationierten, hinterließen im Boden Spuren ihrer täglichen Tätigkeiten und ihres Handwerks, die Archäologen freigelegt haben.
Das Gelände ist relativ offen zugänglich, wobei mehrere Eingänge vom Stadtzentrum und von nahe gelegenen Straßen erreichbar sind. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und auf unebenes Gelände mit Gras und exponierten Steinresten vorbereitet sein.
Das Gelände beherbergt Überreste von Badeanlagen, die zeigen, dass selbst Soldaten in dieser abgelegenen Grenzregion Zugang zu Komfort hatten. Diese Einrichtungen waren bemerkenswert gut ausgestattet und geben Einblick in die römische Ingenieurskunst.
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