Cantacuzino Palace in Iași, Neoklassizistisches Herrenhaus in Iasi, Rumänien
Der Cantacuzino-Palast ist eine neoklassizistische Residenz an der Bulevardul Carol I mit Steinmauern, Ziegelfassaden und klassischen architektonischen Elementen, die sich über großzügige Hallen und Flure erstrecken. Das Gebäude zeigt typische neoklassizistische Merkmale mit seinen proportionalen Räumen und dekorativen Details aus seiner Entstehungszeit.
Der Palast wurde 1840 für den Kanzler Dumitrache Cantacuzino Pascanu erbaut und diente später als Residenz der Königin Maria während des Ersten Weltkriegs von 1916 bis 1918. Das Gebäude war während dieser Zeit ein wichtiger Ort für die königliche Familie in der Region.
Das Gebäude wurde 1966 in einen Kinderpalast umgewandelt und dient seitdem als Bildungseinrichtung für junge Menschen in der Region. Es hat sich zu einem Ort entwickelt, an dem Generationen von Kindern lernen und kulturelle Aktivitäten erleben.
Der Palast befindet sich an der Bulevardul Carol I und ist für Besucher geöffnet, die die neoklassizistische Architektur erkunden möchten. Bei der Planung eines Besuchs sollte man die regulären Öffnungszeiten überprüfen und sich genügend Zeit für die Erkundung der Räume nehmen.
Ein Ereignis im Jahr 1855 im Palast, das die Handlungen eines Dieners betraf, trug dazu bei, die Abschaffung der von Adeligen gehaltenen Sklaverei in Rumänien zu beschleunigen. Dieses Moment der Domestizität hatte unerwartete Auswirkungen auf die nationale Rechtsreform.
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