Matache Măcelaru Hall, Historisches Denkmal in Bukarest, Rumänien.
Die Matache Măcelaru Halle war ein Marktgebäude in Bukarest mit einer Stahlrahmenkonstruktion aus dem 19. Jahrhundert, großen Glasflächen und Holzverkleidungen, die dem europäischen Markthallenstil entsprachen. Das Gebäude befand sich an der Piața Botescu Haralambie im Zentrum der Stadt und war das letzte erhaltene Marktgebäude dieser Bauweise in Bukarest.
Die Halle wurde zwischen 1887 und 1899 von der Stadt Bukarest erbaut und folgte den modernen Markthallenentwürfen jener Zeit. In den Jahren 1940 und 1941 erhielt das Gebäude Veränderungen an den Mauern und metallischen Elementen, die seine Struktur anpassten.
Die Halle trug den Namen eines Metzgers aus dem 19. Jahrhundert, der sich durch seine Handwerkskunst einen Namen machte. Dieser Name erinnert an die Zeit, als solche Marktplätze lebendige Orte des Handels und der handwerklichen Arbeit waren.
Das Gebäude befand sich im ersten Bezirk Bukarests, direkt an einem zentralen Platz in der Nähe des Stadtzentrums. Besucher konnten die Stelle leicht zu Fuß erreichen, da sie auf einer öffentlichen Piață gelegen war.
Das Gebäude wurde 2013 abgerissen, obwohl viele Bürgerinitiativen und die Stadt selbst versprochen hatten, es zu renovieren und kulturell zu nutzen. Der Abriss markierte das Ende einer lange bestehenden Markthalle-Tradition in Bukarests Zentrum.
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