Turnu Monastery, Orthodoxes Kloster in Păușa, Rumänien
Das Turnu-Kloster steht an der Basis des Berges Cozia an den Ufern des Olt und besteht aus mehretagigen Kirchen sowie mehreren Steinkapellen auf seinem Gelande. Die Architektur verteilt sich uber verschiedene Ebenen und schafft einen komplexen Komplex, der sich an die bergige Topographie der Umgebung anpasst.
Eine hölzerne Kapelle, die von Bischof Varlaam von Ramnic gegründet wurde, bildete die Grundlage für die 1676 erbaute Hauptkirche am Eingang. Die Entwicklung von einer einfachen Holzstruktur zu einem etablierten Klosterkomplex spiegelt die Wachstumsphasen der Institution wider.
Das Kloster spielte eine zentrale Rolle in der Bewahrung der rumänisch-orthodoxen Musiktraditionen durch seine Sängerausbildung. Diese Funktion zeigt, wie solche Orte über Jahrhunderte hinweg das kulturelle Gedächtnis ihrer Gemeinden bewahrt haben.
Besucher finden mehrere Kirchen auf unterschiedlichen Ebenen, in denen zu verschiedenen Zeiten des Tages Gottesdienste abgehalten werden. Es ist hilfreich, sich Zeit zu nehmen und die verschiedenen Bereiche des Komplexes zu erkunden, um das Gelande vollstandig zu verstehen.
Das Gelande beherbergt natürliche Höhlen, die von Einsiedlern zur Abgeschiedenheit und Meditation genutzt wurden. Diese Praxis der Höhleneremitage zahlt zu einer Tradition, die viele Jahrhunderte zurückreicht und den bergigen Charakter des Ortes mit seiner geistlichen Funktion verbindet.
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