Ostrov Monastery, Orthodoxes Kloster auf einer Insel in Călimănești, Rumänien
Das Ostrov-Kloster ist ein historisches Denkmal auf einer Insel im Fluss Olt im Kreis Vâlcea in Rumänien. Eine Fußgängerbrücke verbindet die Insel mit dem Festland, und rund um die Kirche erstreckt sich ein Park mit Bäumen, Sträuchern und Rosenpflanzen.
Eine erste religiöse Anlage an diesem Ort geht auf das 14. Jahrhundert zurück, und das heutige Kirchengebäude wurde 1520 vom walachischen Herrscher Neagoe Basarab und seiner Frau Despina errichtet. Die Kirche wurde mit drei Ikonen aus dieser Zeit ausgestattet, die noch heute erhalten sind.
Das Kloster ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein beliebter Spaziergang für Besucher des nahe gelegenen Kurorts Călimănești-Căciulata. Die kleinen Wege rund um die Kirche und durch den Baumbestand der Insel geben dem Besuch einen ruhigen, fast meditativem Charakter.
Die Insel ist über eine Fußgängerbrücke erreichbar, die das ganze Jahr über zugänglich ist und sich leicht begehen lässt. Da die Wege auf der Insel unbefestigt sein können, sind feste Schuhe empfehlenswert, besonders bei feuchtem Wetter.
Als in der Mitte des 20. Jahrhunderts ein Wasserkraftwerk am Olt gebaut wurde, drohte der Insel die Überflutung. Daraufhin wurden die Kirche und die gesamte Inselanlage um 6 Meter angehoben, um sie zu erhalten.
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