Slimnic fortress, Mittelalterliche Ruinen bei Slimnic, Rumänien.
Slimnic-Festung steht auf dem Burgbasch-Hügel und ist eine mittelalterliche Befestigung mit erhaltenen Steinmauern, einem Glockenturm und einer gotischen Kapelle. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Bereiche, darunter spezialisierte Räume für verschiedene Funktionen der einstigen Siedlung.
Die Festung wurde im 14. Jahrhundert errichtet, um die Straße zwischen Sibiu und Medias zu schützen. Sie fiel 1529 in die Hände von Ioan Zapolya, nachdem die Verteidigungsarbeiten unvollständig geblieben waren.
Der Ort war ein Zufluchtsort für Sachsen, die in der Region lebten, und spiegelt deren Bautraditionen wider. Die Kapelle und die erhaltenen Räume zeigen, wie die Gemeinde hier zusammenkam.
Der Zugang ist einfach möglich und Besucher können den Innenhof erkunden und den Glockenturm hinaufsteigen. Von oben bietet sich ein Blick über die umliegende Landschaft und die Region Sibiu.
Ein spezieller Bereich war als Lagerraum bekannt, in dem Einheimische während der warmen Monate ihre Fleischvorräte aufbewahrten. Diese praktische Nutzung zeigt, wie alltägliche Bedürfnisse in das Festungsdesign einflossen.
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