Kreis Sibiu, Verwaltungsbezirk im zentralen Siebenbürgen, Rumänien.
Sibiu ist ein Verwaltungsgebiet in Zentraltranssilvanien, das sich über Berge, Hochebenen und Täler zwischen der Făgăraș-Kette und dem Siebenbürgischen Hochland erstreckt. Es umfasst 64 Verwaltungseinheiten und beherbergt mehrere städtische Zentren sowie zahlreiche kleine Gemeinden.
Das Gebiet wurde 1968 als Verwaltungskreis etabliert, aber die Region blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins 12. Jahrhundert mit deutschen Siedlungen reicht. Befestigte Kirchen aus dieser Zeit zeugen von der vielfältigen Besiedlung und den kulturellen Einflüssen, die das Gebiet prägt haben.
Das Gebiet beherbergt zahlreiche Dörfer mit erhaltener Volksarchitektur und handwerklichen Traditionen, die das Alltagsleben der lokalen Bevölkerung widerspiegeln. Besucher können hier authentische Handwerkstechniken und lokale Bräuche entdecken, die bis heute in den Gemeinden weitergelebt werden.
Die Region ist gut erreichbar durch ein Flughafen-, Bahn- und Straßennetz, das die Hauptstadt Sibiu mit kleineren Städten wie Mediaș verbindet. Besucher sollten beachten, dass die topografische Vielfalt unterschiedliche Fahrtzeiten zwischen den einzelnen Orten bedeutet.
Die Region beherbergt eine Reihe von Wasserkraftwerken, besonders am Sadu, die seit Jahrzehnten Strom für die Gemeinden liefern. Parallel dazu tragen unterirdische Gasvorkommen im nördlichen Teil zu Industrieaktivitäten bei, die das wirtschaftliche Gefüge der Gegend prägen.
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