Kloster Sâmbăta de Sus, Orthodoxes Kloster in Sâmbăta de Sus, Rumänien.
Das Kloster Sâmbăta de Sus ist ein rumänisch-orthodoxes Kloster am Eingang des Făgăraș-Gebirges mit Steinkirche, Wohnräumen für Mönche, Kapitelsaal und einer Museumssammlung. Die Anlage liegt im Tal des Flusses Sâmbăta und verbindet religiöses Leben mit Zugang zu Bergwanderwegen.
Constantin Brâncoveanu gründete das Kloster 1701 und ersetzte dabei eine hölzerne Struktur aus der Mitte des 17. Jahrhunderts durch ein Steingebäude. Die Anlage überstand 1761 den Befehl zur Zerstörung orthodoxer Klöster in Siebenbürgen dank der Intervention der Familie Brâncoveanu.
Die religiöse Gemeinschaft bewahrt alte Bücher, Ikonen aus Glas, Münzen und kirchliche Gegenstände, die drei Jahrhunderte orthodoxer Tradition zeigen. Diese Sammlung gibt Besuchern Einblick in die Kunst und den Glauben der Region.
Besucher finden vor Ort Unterkünfte, religiöse Geschäfte und Zugang zu Wanderwegen entlang des Tals. Die Lage am Gebirgseingang macht den Ort zu einem natürlichen Ausgangspunkt für Bergtouren.
Die Einrichtung beherbergt eine Reihe seltener Handschriften und religiöser Objekte, die während der Jahrhunderte in der Abgeschiedenheit des Gebirges geschützt wurden. Manche dieser Stücke stammen aus Zeiten, in denen orthodoxe Gemeinschaften in der Region stark unter Druck standen.
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