Fogarascher Gebirge, Gebirgskette in Zentralrumänien.
Das Făgăraș-Gebirge ist eine etwa 70 Kilometer lange Bergkette in den Südkarpaten Rumäniens mit Berggipfeln, von denen der höchste Moldoveanu 2.544 Meter erreicht. Im hochalpinen Bereich liegen mehrere Gletscherseen, und eine gut ausgebaute Straße führt zu dem See Balea, während zahlreiche Wanderwege Berghütten verbinden.
Die Bergkette diente im Mittelalter als natürliche Grenze und Schutzwall zwischen Regionen, was zum Bau von Befestigungen führte und die Bewegungen von Heeren zwischen Siebenbürgen und der Walachei bestimmte. Diese strategische Bedeutung hat die Entwicklung der umliegenden Länder über Jahrhunderte geprägt.
Die Hirten bewirtschaften seit Generationen die Bergwiesen und praktizieren dabei eine traditionelle Form der Viehzucht, die Sommer und Winter in unterschiedlichen Höhenlagen verbringt. Diese Lebensweise prägt bis heute das Aussehen der Landschaft und die Begegnungen mit Menschen in den Bergen.
Eine gut ausgebaute Straße ermöglicht den Zugang mit Fahrzeugen zum See Balea, allerdings ist sie in der Regel nur zwischen Juni und September befahrbar. Wer wandern möchte, findet ein Netz von Wegen und Berghütten vor, wobei die beste Zeit für Touren die wärmeren Monate sind.
Die Nordseite des Gebirges fällt extrem steil ab und erzeugt dabei einen Höhenunterschied von über 2.000 Metern auf einer horizontalen Distanz von nur etwa 4 Kilometern. Dieser dramatische Anstieg macht die Nordseite zu einem auffälligen Merkmal, das schon aus der Ferne sichtbar ist.
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