Kloster Kerz, Zisterzienserkloster in Țara Făgărașului, Rumänien.
Cârța ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster in Cârța im Kreis Sibiu in Rumänien. Die Kirche zeigt Rippengewölbe im gotischen Stil, eine mehreckige Apsis und Teile des alten Kreuzgangs nahe dem Olt-Fluss.
Das Kloster entstand zwischen 1202 und 1206 unter König Andreas II. von Ungarn, der Zisterziensermönche aus Frankreich hierher brachte. Die Auflösung erfolgte 1474 durch König Matthias I., der die Güter einem ungarischen Adelsgeschlecht übertrug.
Die Kirche dient heute der sächsischen lutherischen Gemeinde und bewahrt in ihren Mauern Spuren der burgundischen Ordensbrüder, die hier einst Weinbau betrieben. Im Inneren kann man noch die Form des alten Kreuzgangs erkennen, der das klösterliche Leben einst zusammenhielt.
Die Kirche liegt zwischen Sibiu und Făgăraș direkt an der Straße und ist normalerweise tagsüber geöffnet. Wer die Anlage besucht, sollte Zeit einplanen, um auch den Friedhof und die Außenmauern zu erkunden.
Das Kloster markiert den östlichsten Punkt aller mittelalterlichen Zisterzienserabteien in Europa außerhalb Istanbuls. In den Mauern sind noch gotische Steinmetzzeichen zu sehen, die französische Handwerker hinterlassen haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.