Bâlea Waterfall, Gebirgswasserfall in den Făgărăş-Alpen, Rumänien.
Der Bâlea-Wasserfall ist eine Kaskade in den Făgărăş-Alpen, wo Wasser vom Bâlea-See die Bergwand hinunterstürzt und sich in mehrere Stromschnellen aufteilt. Der Wasserfall hat eine Höhe von etwa 60 Metern und wird durch die Jahreszeiten unterschiedlich geprägt.
Der Wasserfall wurde erst Ende der 1960er Jahre zugänglich, als die rumänische Regierung die Transfăgărășan-Straße durch die Berge für militärische Zwecke baute. Diese Straße erschloss die Gegend erstmals für Reisende und machte den Wasserfall zu einem erreichbaren Ziel.
Der Wasserfall liegt in einer Gegend, wo Hirten traditionell ihre Schafe weiden lassen und Käse nach alten Methoden herstellen. Diese Praktiken prägen das Landschaftsbild und zeigen, wie Menschen seit Generationen mit diesem Berggebiet leben.
Man erreicht den Wasserfall über die Transfăgărășan-Straße oder nimmt die Seilbahn von der Station Bâlea Cascada für einen besseren Blick auf die Wassermassen. Die beste Zeit zum Besuch ist von Juni bis September, wenn die Wege schneefrei und leicht zu begehen sind.
Im Winter verwandelt sich der Wasserfall in massive Eisskulpturen, wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen. Diese Eisformationen sehen aus wie gefrorene Kunstwerke und schaffen ein ganz anderes Bild als in den wärmeren Monaten.
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