Cheile Tătarului, Munții Bucegi, Naturreservat in Moroeni, Rumänien.
Die Cheile Tătarului ist ein Naturschutzgebiet in den Bucegi-Bergen, das sich über steile Kalksteinfelsen, enge Täler und unterirdische Höhlensysteme erstreckt. Das Gelände wird durch den Fluss Ialomita geprägt, der eine vielfältige Landschaft mit markierten Wanderwegen geschaffen hat.
Das Gebiet wurde schon in der Nacheis-Zeit bewohnt, wie archäologische Funde in der Bärenhöhle und anderen Höhlen zeigen. Diese Entdeckungen deuten darauf hin, dass Menschen seit Tausenden von Jahren diese Berglandschaft nutzen.
Die Schlucht war lange Zeit ein Passage für Hirten und Kaufleute, die durch die Berge reisten und dabei Wege schufen, die noch heute sichtbar sind. Lokale Menschen nutzen diese Pfade auch heute noch, um ihre Dörfer zu verbinden und ihre Verbindung zu diesem Landstrich lebendig zu halten.
Die Anreise erfolgt über die Nationalstraße DN71 zwischen Tîrgoviște und Sinaia, mit Wanderwegen, die von der Pestera-Lodge beginnen. Es ist ratsam, gutes Schuhwerk und Wetterschutz mitzunehmen, da die Bedingungen im Gebirge schnell wechseln können.
Die Bärenhöhle und die Kleine Höhle zählen zu Rumäniens höchstgelegenen Höhlen und enthalten Fossilien, die die geologische Geschichte der Region offenbaren. Diese seltene Kombination aus Höhenlage und paläontologischen Funden macht das Gebiet für Naturwissenschaftler besonders wertvoll.
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