Schloss Peleș, Renaissanceschloss in Sinaia, Rumänien
Peleș ist ein Schloss im Kurort Sinaia in den rumänischen Karpaten, das auf einem bewaldeten Hang über dem Fluss liegt. Die Innenräume zeigen Möbel, Glaslüster und Kunstwerke, die über mehrere Jahrhunderte aus ganz Europa zusammengetragen wurden.
König Carol I. begann den Bau im Jahr 1873 als Sommerresidenz und wählte einen Architekten, der Elemente der Alpenarchitektur einbezog. Die königliche Familie bewohnte die Räume bis zur Abschaffung der Monarchie in Rumänien nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Name stammt vom Fluss Peleș ab, der neben den königlichen Gärten durch das Tal fließt. Besucher sehen heute Räume, die mit Holzschnitzereien und Gemälden aus der Zeit der rumänischen Monarchie ausgestattet sind.
Besucher erreichen den Ort mit dem Zug nach Sinaia und gehen anschließend etwa 20 Minuten durch den Wald bergauf. Der Weg ist ausgeschildert und führt durch Fichtenwälder mit Aussichten auf die Täler.
Das Gebäude hatte eine eigene Wasserkraftanlage am Fluss, die Strom für die Beleuchtung und das Heizsystem erzeugte. Diese technische Anlage gehörte zu den frühesten ihrer Art in Europa und versorgte alle Räume des Schlosses.
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