Mitrovica, Verwaltungszentrum im nördlichen Kosovo
Mitrovica ist eine Stadt im Norden des Kosovo, die auf beiden Ufern des Flusses Ibar liegt und durch eine zentrale Brücke verbunden wird. Die beiden Ufer haben getrennte Verwaltungen und werden oft mit den Zusätzen Nord und Süd benannt.
Die Gegend war seit der Jungsteinzeit besiedelt und wechselte über Jahrhunderte unter byzantinischer, serbischer und osmanischer Herrschaft. Im 20. Jahrhundert prägten Bergbau und Industrie die Entwicklung, bis politische Veränderungen Ende der 1990er Jahre die heutige Teilung herbeiführten.
Der Name stammt vom griechischen Dimitrios und weist auf byzantinische Wurzeln hin, die in einigen Kirchen und Klöstern der Umgebung noch sichtbar sind. Auf beiden Seiten der Ibar leben Gemeinschaften mit eigenen Traditionen, die sich in Märkten, Cafés und öffentlichen Plätzen zeigen.
Beim Überqueren der Brücke sollte man sich orientieren, da beide Seiten unterschiedliche Währungen und öffentliche Einrichtungen verwenden. Die Stadt ist zu Fuß gut zu erkunden, wobei einige Wege steil oder uneben sein können.
Vier Flüsse treffen sich hier: der Ibar, die Sitnica, die Lushta und die Trepca, die eine natürliche Achse bilden. Diese Kreuzung macht das Gebiet seit Jahrhunderten zu einem Durchgangsort für Händler und Reisende.
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