Nimnik Monastery, Orthodoxes Kloster in Kurjace, Serbien
Das Nimnik-Kloster ist ein orthodoxes Kloster in einem bewaldeten Tal bei einem See in der Nähe von Veliko Gradište. Die Anlage besteht aus einer Kirche aus rohen Steinen, Wohngebäuden und zwei Kapellen, alle inmitten von Bäumen und Natur.
Das Kloster wurde vor 1389 gegründet und überstand Jahrhundert als Kulturaustausch zwischen Bevölkerungen. 1813 erlitt es schwere Zerstörung durch türkische Truppen, wurde aber später von Fürst Miloš 1825 in einem ehrgeizigen Wiederaufbau restauriert.
Der Name des Klosters stammt einer lokalen Sage nach von einem Mädchen, das "niscu nimnik" sprach, ein Walachisches Wort mit der Bedeutung "Ich weiß nichts", um den Ort zu schützen. Die Legende ist heute noch in der mündlichen Überlieferung der Region präsent.
Der Ort ist über eine Waldstraße zugänglich und erfordert bequeme Schuhe zum Erkunden des bewaldeten Geländes. Besucher sollten sich auf einfache ländliche Bedingungen einstellen und können sich mit dem ansässigen Personal über aktuelle Besuchsmöglichkeiten informieren.
Die Kirchenmauern enthalten Steinfragmente aus der antiken römischen Stadt Viminacium, einschließlich eines Kapitells mit dem Kopf einer Frau mit wirrem Haar. Diese Überreste zeigen die lange Geschichte des Ortes und die Wiederverwendung älterer Materialien durch Generationen.
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