Machatschkala, Handelshafen in Dagestan, Russland
Machachkala ist eine Hafenstadt, die sich über die gesamte Westküste des Kaspischen Meeres erstreckt und durch neun Frachtpiers sowie Spezialterminals für Getreide, Container und Ölprodukte gekennzeichnet ist. Die Anlage verbindet Eisenbahnlinien mit Schiffsrouten und bildet einen Knotenpunkt zwischen Russland und seinen südlichen Nachbarländern.
Die Siedlung begann 1844 als Festung Petrowskoje und diente den russischen Streitkräften als Stützpunkt an der Küste. Ihren heutigen Namen erhielt sie 1921 zu Ehren des dagestanischen Revolutionärs Machach Dachadajew.
Die Stadt beherbergt eine lebhafte Mischung aus verschiedenen Nationalitäten des Kaukasus, die ihre eigenen Sprachen und Bräuche im Alltag bewahren. Auf den Märkten und in den Vierteln hört man Dutzende regionaler Dialekte, während sich traditionelle Teppichherstellung und Handwerkskunst neben modernen Geschäften finden.
Etwa tausend Züge erreichen die Anlage jedes Jahr und bringen Waren aus den zentralasiatischen Republiken. Reisende sollten bedenken, dass die meisten Hafengebiete nicht für Touristen zugänglich sind, während die Innenstadt zu Fuß erkundbar bleibt.
Die Hafenanlage ist das einzige eisfreie russische Terminal am Kaspischen Meer und erreicht Wassertiefen, die andere nördliche Standorte nicht bieten können. Diese geografische Besonderheit macht sie für den ganzjährigen Schiffsverkehr unverzichtbar.
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